Das liest doch keiner!

Schoppenhauer sagte einmal: «Man gebrauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge!» Das ist der Leitsatz von Texxt. Wir bieten Texte mit einem «X» mehr.

Unsere Texte sind gradlinig, schnörkellos und abgestimmt auf die Kernwerte von Firmen und Marken. Mit helvetischen Spracheigentümlichkeiten schaffen wir bewusst Nähe zu den Lesern. Auf Fremdwörter verzichten wir.

Persönliche Texxte von Daniel Buser finden Sie regelmässig in diesem Blog.

25. April 2018

Deutsch für Schweizer

Viele Schweizer haben ein Puff zuhause! Andere gehen hemmungslos mit dem Trainer ins Bett! Die Komik hinter solchen eidgenössischen Redewendungen bemerken wir Schweizer erst dann, wenn uns Kollegen aus Deutschland oder Österreich verdutzt darauf ansprechen. Dabei sind wir nur Opfer unserer eigenen Höflichkeit. Kaum ist ein Deutscher in der Runde, stellen wir automatisch auf Hochdeutsch um oder auf das, was wir dafür halten. Dabei bauen wir herzhaft alle Helvetismen ein, die uns zuvorderst auf der Zunge liegen. Das tönt unverkennbar schweizerisch, was nicht wenigen von uns peinlich ist. Ich finde das nicht schlimm. Unser kerniges Hochdeutsch ist unsere Identität, die man hören darf. Mich irritiert es mehr, wenn Schweizer versuchen, wie deutsche Fernsehmoderatoren zu klingen. Bewusst verdrängen sie alle Ecken und Kanten aus dem Dialekt. Auf mich wirkt das gekünstelt und anbiedernd. Da ist es mir viel lieber, wenn einer gutgläubig mit dem Trainer im eigenen Puff lebt.



Nena live

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Ich liebte Nena. Sie war 1983 gerade mit ihren 99 Luftballons in die Höhen des Pophimmels aufgestiegen und kam am 3. Juni für ein Konzert nach Basel. Als Fan mit dem Bravo-Nena-Starschnitt mehr »



Technik kann alles!

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Alexandra schiesst tolle Fotos. Sie ist kein Profi, aber sie hat den Durchblick und das Gespür, Momente ausdrucksstark festzuhalten. Präsentiert sie später ihre Bilder, fällt die Reaktion der Betrachter fast immer gleich aus. mehr »



Geruch ist Geschmacksache!

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Ich weiss noch genau, wie es früher in der Werkstatt meines Grossvaters roch. Es war eine Mischung aus Holz, Farben, Tabak und Kunstdünger. mehr »



Büro Büro

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Kann man von etwas zu viel haben? Man kann! Vor allem im Büro. Kürzlich kaufte ich eine Schachtel Bostitch-Klammern. Nicht weil ich die alte leer war, sondern mehr »



Appetit? Leider nein!

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Wenn ich im Migros ein Weggli kaufe, greife ich zur Zange an der langen Kette. Damit versuche ich, das Gebäck ins mehr »



Neue Wörter braucht das Land

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Wie entstehen eigentlich neue Wörter? Ich meine Wörter, die aus dem Nichts plötzlich zum allgemeinen Wortschatz zählen und man überall hört. So fragte mich unlängst meine Mutter, mehr »



Der nötigste Job der Schweiz

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Warum bieten die Schweizer Hochschulen keine Studiengänge in Formular-Design an? Da gäbe es Bedarf. Die Schweiz ist ein Formular-Land. mehr »



Deutsch für Frauen

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Mann und Frau haben die gleichen Rechte – zumindest in unseren Breitengraden. Das ist wichtig und richtig. Die Frage, wie die Gleichstellung in Texten mehr »



Vergessen Sie die Pünktlichkeit

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Schweizer sind pünktlich! Dieses Klischee über uns Menschen im Land der Uhren ist weit verbreitet. Doch die Pünktlichkeit wurde abgeschafft. mehr »



Geniessen Sie die Schuhjahre

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Leben Sie schon in den Schuhjahren? Was das ist? Ganz einfach: es ist die Zeit im Leben, in der das Alter mit der Schuhgrösse identisch ist. Wissenschaftlich nicht belegbar, geschehen in dieser Zeit wichtige Veränderungen im Leben. mehr »